Bei traumhaft herrlichem Herbstwetter stand wieder einmal eine Wanderung mit den Hunden an. Man muss die letzten schönen Tage einfach ausnutzen und rauf auf den Berg. Dieses Mal machten wir uns auf den Weg ins wunderschöne Zirbenland. Mit im Gepäck war und unsere charmante Wanderbegleitung Nina, eine ganz liebe Bekannte und Texter-Kollegin, ebenfalls begeisterte Wandersfrau. Und so machten wir vier Mädels uns auf um den Gipfel des Zirbitzkogels zu stürmen.

Rundwanderung Sabathyhütte-Zirbitzkogel-Winterleitenhütte-Sabathyhütte
Länge: 12,75 km / Dauer: 5:30 / Aufstieg: 826m /max. Höhe: 2.401m

Geparkt wurde direkt bei der Sabathyhütte. Wanderboots an, Leinen rauf und los ging es. Während die beiden Hunde noch etwas verdutzt die Ponys und Ziegen direkt bei der Hütte bestaunten, folgten wir auch sogleich dem breiten Schotterweg Richtung Zirbitzkogel. Vorbei ein einer alten Hütte, kurz eine kleine Straße überquert, ging es auch schon weiter, leicht bergauf, durch ein kleines Waldstück. Und dann lichteten sich die Bäume und wir konnte bereits einen ersten Blick auf die Zirbitzkogel Schützhütte erhaschen. Die Hunde waren wie immer im absoluten Paradies. Trotz des traumhaften Wetters hielt sich die Anzahl der Wanderer in Grenzen, die Gegend war übersichtlich und so durfte auch mein großer Tolpatsch von der Leine und ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Schnüffeln, nachgehen. Milka, wie immer ganz auf wichtig, lief vorne weg um schon einmal den Weg für uns zu erkunden. Es war einfach unbeschreiblich schön. Das Panorama auf die umliegenden Bergwelten, die herrlich warme Herbstsonne und der strahlend blaue Himmel versorgten uns nur so mit Glückshormonen. Es ging angenehm bergauf, ohne uns all zu viel Kondition abzuverlangen. Immer wieder entdeckten die Hunde kleine Wasserstellen, wo sie ihren Durst löschen und sich abkühlen konnte. Die erste Etappe auf unserer Wanderung mit Hund zum Zirbitzkogel war der Linder See. Die Hunde nutzen sofort die Gelegenheit zum Pfoten Abkühlen im glasklaren und doch sehr frischen Wasser. Weiter ging es nun etwas felsiger und auch steiler bergauf. Die Hütte rückte immer näher und somit auch unser Ziel – der Gipfel des Zirbitzkogel. Vorbei an der Schutzhütte, an der sich nun doch zahlreiche Wanderer sonnten, ging es direkt zum Gipfelkreuz. Und hier war richtig was los. Hatten wir bis dato so gut wie keine Wanderer gesehen, fanden sich am Gipfel doch alle ein. Da das Wetter einfach zu traumhaft war um bereis wieder umzukehren, beschlossen Nina und ich unsere Wanderung auszuweiten und über einen anderen Weg retour zu gehen. Die Wuffis waren sichtlich zufrieden mit unserer Entscheidung, denn von Müdigkeit konnte ich auch bei den zwei Wander-Hunden nichts merken. So entschieden wir uns für die Route am Kamm entlang Richtung Winterleitenhütte auf dem Weg 308. Entspannt ging es zuerst gerade aus und es wurde auch wieder ziemlich ruhig um uns. Die zahlreichen Wanderer konnte man kaum mehr wahrnehmen. Die Hunzis durften den Freilauf genießen und wir weiterhin die traumhafte Aussicht. Beim Abstieg ist schon ein wenig Konzentration von Nöten, da es doch sehr felsig und ab und an etwas rutschig war. Wieder unten angelangt ging es aber dann gemächlich weiter. Die zauberhafte Naturlandschaft zeigte sich nun von einer ganz neuen Seite. Almgebiet, mit kleine Seen und einer farbenprächtigen Kulisse, waren unser Begleiter. Bei der Winterleitenhütte gönnten wir uns eine kurze Pause, denn nun waren nicht nur wir sondern auch die beiden Hunde schon leicht KO und fielen neben uns einfach um und schnarchten dahin. Von der Winterleitenhütte  sieht man sofort das Täfelchen Richtung Sabathyhütte, dem wir zuerst durch den Wald und das letzte Stück quer über die Alm bis zu unserem Ausgangspunkt folgten. Den traumhaften und absolut wundervollen Tag ließen wir bei einer deftigen Mahlzeit in der Sabathyhütte ausklingen. Diese Wanderung mit Hund und gemeinsam mit der lieben Nina als Begleitung wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Was für ein Traumtag!

FAZIT: Ein tolle aber doch etwas anspruchsvolle Wanderung, die sich mit trittsicheren Hunden jedoch bestens eignet. Man ist in ca. 2,5 Stunden am Gipfel und kann dann mehrere Varianten für den Abstieg nutzen. Es gibt immer wieder Trinkmöglichkeiten für die Hunde. Das Gebiet ist weitläufig, dass man gut erzogene Hunde auch einmal von der Leine lassen kann. Im Sommer ist Kuhkontakt möglich. Wir waren schwer begeistert und kommen sicherlich wieder ins wunderschöne Zirbenland.