Den ersten Tag unseres Urlaubes am Weissensee starteten wir sogleich mit einer ausgiebigen Wanderung. Bei herrlichem Wetter war unser Ziel der Anstieg zum Hochtraten auf 1.646m, vorbei an der Gajacher Alm und wieder retour am Rundweg zu unserem Ausgangspunkt, dem Hotel Moser.
Geplante Route: Weissenseebrücke – Wanderweg NR. 8 bis Gajacher Alm – danach weiter auf Wanderweg NR. 2 Richtung Alm hinterm Brunn und retour zum Weissensee
Tatsächliche Route: Weissenseebrücke – Wanderweg NR. 8 bis Hochtraten – danach selbe Route wieder retour – Gehzeit ca. 4 Stunden ( ohne sich zu vergehen )
Unsere ganz persönliche Wanderführerin Anna hat die Route für uns zusammengestellt und planmäßig
Da wir außer den Hinterlassenschaften der Kühe aber keine wirklichen Kühe sehen konnten, wagte sich Anna allein – wir warteten dann doch lieber am anderen Ende des Stacheldrahtzauns – ein paar Meter vor, um eine bessere Aussicht zur Gajacher Alm zu ergattern. Und die Hütte, unser eigentlich geplanter Mittagspausen Stop, war auch bereits zum Greifen nah. Und die zahlreichen Kühe, die sich seelenruhig um die Hütte tummelten auch. Damit stand für mich fest: Ich begebe mich definitiv nicht Mitten in die Todeszone namens Kuhherde. Somit war ein deftiges Almhüttenessen zu Mittag und eine wohlverdiente Pause für uns und die Hunzis auch schon wieder dahin. Wir beschlossen nämlich umzudrehen und das Risiko eines Zusammentreffens meiner möchtegern Löwenjägerin und ein paar Kühen nicht einzugehen. Auf dem Retourweg wollten wir ein wenig Abwechslung und schlenderten daher eine Zeit lang am Forstweg entlang, anstatt immer wieder quer durch den Wald bergab zu wandern. Das ging nämlich ganz schön in die Beine. Und auch der Forstweg würde uns sicherlich zum Ziel führen und verlaufen würden wir uns schon nicht. Tja, wehe sie werden losgelassen! Während die Hunzis nun am übersichtlichen Forstweg beide ihren Freilauf genossen, haben Anna und ich uns angeregt über Gott und die Welt unterhalten und auch keine Redepause eingelegt, als wir zu einer Kreuzung kamen. Ins Gespräch vertieft, schlugen wir siegessicher den Weg weiterhin bergab ein ohne wirklich links und rechts zu sehen. Wäre auch gar nicht nötig gewesen! Wir hätten uns einfach nur, anstatt ununterbrochen zu tratschen, die Holztafel am Wegesrand genauer ansehen soll. Die, die ganz klar “SACKGASSE” darauf stehen hatte. Tja, wer nicht lesen kann, muss fühlen ….oder so ähnlich.
Und während wir nun weiterhin gemütlich bergab stiefelten, kam uns plötzlich ein Wanderpärchen entgegen, die uns auch ganz schnell erklärten, dass der Weg ein paar Meter weiter unten einfach zu Ende war. Somit hieß es auch für uns den Rückweg zur besagten Kreuzung anzutreten, um dieses 













