Ich habe an sich zwei sehr wanderfreudige Hunde, aber dafür nicht gerade winterfest. Somit werdet ihr hier wohl eher weniger über Schneetouren und dergleichen lesen. Da müsste ich nämlich den Berg wohl ohne die Zwei erklimmen. Mit der richtigen Ausrüstung und warmen Mäntelchen sind wir jedoch auch im Winter nicht ganz untätig. So ging es diese Mal, bei herrlichem Wetter, auf die Ganzalm, nähe Mürzzuschlag, zum Schlittenfahren.
Ich bin ja nur in wenigen Lebenslagen wirklich prinzessinnenhaft veranlagt, aber bei winterlicher Schneefahrbahn kann ich ganz schnell etwas hysterisch werden. Sobald man nämlich von der Autobahn Richtung Bruck in Mürzzuschlag abgefahren ist, geht es auch gleich bergauf Richtung Bärenkogelsattel. Von Schneeräumung hat man hier wohl noch nicht so viel gehört und die Autofahrt bergauf war doch mit etwas Nervenkitzel verbunden.
Ein paar Schweißperlen später sind wir dennoch gut oben angekommen. Geparkt wird direkt beim Bärenkogelsattel. Nachdem es doch beachtliche -11 Grad hatte, wurden zuerst einmal die beiden Mädels mit Mantel ausgestattet und winterfest gemacht, bevor wir den Aufstieg zum Ganzalmhaus starteten. Die Strecke ist super-easy und führt entlang eines leicht aufsteigenden Forstwegs direkt zur Hütte. Am Wochenende kann es hier schon mal ziemlich voll werden und es kommen einem immer wieder Rodler und auch Skifahrer entgegen. 
Mit Schlitten und Hund bergab

Nachtrag vom 12.01.2019:
Und wieder verschlug es uns auf die Ganzalm – denn Schlittenfahren mit Hund im Winter gehört einfach dazu. Dieses Mal starteten wir aber von ganz unten los, da die Straße zum Sattel so gut wie nicht befahrbar war. Direkt in Hönigsberg geparkt, starteten wir den ca. 8km langen Aufstieg Richtung Ganzalmhaus. Knappe 3 Stunden und 732 Höhenmeter später erreichten wir das gewünschte Ziel. Das tolle am langen Aufstieg – auch die Fahrt bergab dauert natürlich umso länger. Denn es ging die ganze Strecke talwärts mit dem Schlitten. Da mussten meine zwei Mädels wahrlich Kondition beweisen. Und richtig stolz bin ich dabei auf meinen kleinen Terrorzwerg Milka, die die gesamten 8 Kilometer im Vollspeed bergab brav neben dem Schlitten her hechtete. Und müde war am Ende dann doch nur das Frauerl 😉



















