Wenn man von akutem Bergweh befallen wird, hilft, um die Symptome zu lindern, nur eines: Meine zwei Prinzessinnen und den mir liebsten Menschen einzupacken und endlich wieder eine Wanderung zu starten. Der viele Schnee hat uns das Wandern im Winter ordentlich vermiest und ich hatte tatsächlich schon starke Entzugserscheinungen. Milka und Zaira waren natürlich ganz aufgeregt als ich den Wanderrucksack, nach mehrmonatiger Abstinenz, endlich wieder in Händen hielt. Für die erste Wanderung der Saison entschied ich mich für eine nicht all zu anspruchsvolle Runde, damit wir schön langsam wieder Kondition aufbauen können. Und so ging es mit den beiden Wuffis und Philipp im Gepäck nach St. Radegund, nähe Graz, um den Schöckl zu erkunden.
Länge: 9,5 km / Dauer: 3:30 / Aufstieg: 690m /max. Höhe: 1.437m

Sogleich führt der Weg über Stock, Stein und immer wieder breite Schotterwege stetig aber angenehm bergauf und bergauf und bergauf. Immer wieder erhaschten wir einen wunderbaren Panoramablick aufs Grazer Umland. Auf Grund der doch zahlreichen Wandersleute musst Milka, zu ihrer Enttäuschung, so gut wie immer an die Leine und durfte ihren sonst gewohnten Freilauf leider nicht genießen. Ganz hat der Frühling auch in der schönen Steiermark noch nicht Einzug gehalten, denn je höher wir hoch kamen, hatten wir umso mehr mit Schnee- und Eisfeldern zu kämpfen. Ohne Schuhketten war der Aufstieg für Philipp und mich dann doch nicht ganz so easy wie für meine zwei agilen Vierbeiner. Aber irgendwann kamen auch wir, und zwar ganz ohne auf dem Po zu landen, am Stubenberghaus und somit am Gipfel des Schöckls, der sich nur ein paar Meter dahinter befindet, an. Auf der Panoramaterrasse des Stubenberghauses gönnten wir uns dann eine kurze Pause. Wasser für die Hunzis, ein Radler für uns zwei, bevor wir den Rückweg

























