Wenn man, so wie ich, den wohl tolpatschigsten Hund der Welt besitzt , ist es mehr als ratsam, beim Wandern mit Hund immer auch eine Art Erste Hilfe Ausrüstung mit zu haben. Ein Notfallset für Hund sollten aber auch diejenigen unter euch mit führen, die keine Zaira bei sich zu Hause haben.

Das Notfallset  sollte natürlich gewisse Dinge beinhalten, die unbedingt ins Täschchen gehören. Ein paar persönliche Tipps gibt es von mir noch dazu 😉

Was für mich unbedingt in die Notfallapotheke für den Hund mit rein muss:

  • Kompressen
  • Selbstklebender Verband
  • Schere
  • Zeckenzange
  • sogenannte Hundeschuhe (ich finde Trixie Walker active spitze!)
  • Wundcreme
  • Desinfektionsmittel

Meine ganz persönliche Reiseapotheke für den Hund, und oft auch für mich selbst ganz praktisch, beinhaltet aber noch das ein oder andere wichtige Accessoire. Zecken sind ja leider ein lästiges Thema. Ich halte jedoch nichts von aggressiven und chemischen Bomben wie Tabletten, Spot-Ons oder speziellen Halsbändern gegen krabbelndes Ungeziefer.  Viel lieber verwende ich daher regelmäßig unbehandeltes Kokosöl, um meine zwei Ladies damit an den wichtigsten Stellen – Armbeugen, Bauch, Hals, Kopf – einzureiben. Weiters erhalten die zwei eine Kur mit  Schwarzkümmelöl, welches ich über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten in ganz kleinen Dosen ins Futter mische.

 

ACHTUNG: Zur Wirkung von Schwarzkümmelöl gibt es noch keine bewiesene, wissenschaftliche Studie und die Verwendung sollte vorher mit einem Tierarzt abgeklärt werden. Ich habe bis jetzt allerdings sehr gute Erfahrungen damit gemacht, muss aber unter keinen Umstände heißen, dass es bei allen Hunde gleich wirkt. Wer mehr darüber nachlesen möchte, hier auch ein interessanter Artikel zu dem Thema – KLICK

Ein weiteres für mich unverzichtbares kleines Wundermittel ist Käsepappeltee. Ideal um Wunden auszuspülen und zu reinigen. Regelmäßig reinige ich damit auch die Gesichtsfalten von Milka. Entzündungen zwischen den Gesichtsfalten sind ja bei vielen Knautschnasen ein leidiges Thema. Was in meinem kleinen Notfallset auch nicht fehlen darf, ist eine Ringelblumensalbe. Am Besten selbstgemacht. Ideal um trockene Pfoten einzucremen oder eben Schürfwunden zu verarzten.

Und last-but-not-least habe ich immer eine Propolistinktur sowie Propoliscreme mit dabei. Das als natürliches Antibiotikum bekannte Naturmittel dient zur Desinfektion und Schmerzlinderung von Schürf- und Schnittwunden, bei Pilzerkrankungen sowie nach Mückenstichen oder, wenn es leider doch einmal vorkommt, nach Zeckenbissen.

Und wenn das Unglück bereits passiert ist und man einfach nur darauf hofft, dass es dem Hunzi bald wieder gut geht, verwende ich, zusätzlich zu den vom Tierarzt verschriebenen Medikamenten, noch Arnica Globuli für eine rasche Wundheilung.